Abenteuer “Social Networking”

Wir nehmen mit persönlichen Erwartungen an einem social networking Anlass teil. Für Neu- Netzwerker ist die Einladung eines erfahreren Freund oder Kollegen ein hilfreicher Schuhlöffel. Selbst als erfahrener  Netzwerker, schaue ich im Voraus wen ich von den Teilnehmern kenne, um mit Ihm gemeinsam in die Veranstaltung einzutauchen. Wer rechtzeitig da ist, hat die Platz- und Nachbarschaftswahl, kann seine Gesprächspartner an diesem Anlass mitbestimmen und muss nicht mit einem “Restplatz” vorlieb nehmen. Hier zielen wir auf die für uns spannend scheinenenden Gesprächspartner, die wir Neu kennen lernen möchten. Den Schuhlöffel- Kollege, (nicht despektierlich gemeint!), sucht sich derweil seine Kontakte. Mit Ihm tausche ich mich auf dem Heimweg über unsere Entdeckungen aus. Mit dem Platztausch beim Café, der im Idalafall vom Veranstalter angeregt wird, besteht die Chance für eine zweite Runde mit 2-3 neuen Gesprächspartner/innen. Meine Erwartung sind mit 3-5 “neuen” Kontakte voll erfüllt.

Insofern spielt also die Menge der der Teilnehmer eine untergeordnete Rolle. Regelmässige Treffen, wie zum Beispiel unsere Lunchs vom +1. Netzwerk Zentralschweiz+ leben vom Kern unregelmässigen Stammgästen und den Neuteilnehmern, die natürlich in die Runde aufgenommen werden. So wächst das Netzwerk stetig und organisch. Jeder ist Willkommen, wirklich Jeder.

Der Reiz am Social Networking liegt vorallem im Abenteuer. Das Abenteuer sich auf “wildfremde” spannende Menschen einzulassen. Dies im Wissen, das wir uns zwei mal im Leben begegnen. Wie möchten wir beim ersten Kennenlernen beurteilen, ob die investierte Zeit auch ihren Nutzen gebracht hat? Sofort in den seltensten Fällen, langfristig jedoch garantiert. Social Networking ist ein ständiger Prozess von Kennen lernen, zuhören, verstehen lernen und weiterempfehlen. Übringens; der Empfehler ist der König im Networking und das aus einer absichtslos Haltung heraus. Mit dem Wissen, das Gutes Tun auf mich zurückstrahlt, immer.
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